Kostenvarianzen in der Produktion identifizieren 547
Kursdetails auf einen Blick
Was Sie in diesem Kurs erwartet
Lernmodule
- Standard-Kostenrechnung und Abweichungstypen
- Mengen- und Preisabweichungen bei Material und Personal
- Analyse von Fertigungszeiten und Kapazitätsauslastung
- Root-Cause-Analyse mit Ishikawa-Diagrammen
Projektphasen
- Woche 1 bis 2: Datensammlung und erste Berechnungen
- Woche 3 bis 4: Detailanalyse und Ursachenforschung
- Woche 5 bis 6: Dokumentation und Präsentationsvorbereitung
- Woche 7: Abschlusspräsentation und Peer-Feedback
Vollständige Kursbeschreibung
Hier finden Sie alle relevanten Informationen zum Inhalt, zur Methodik und zu den Lernzielen dieses Kurses.
Dieses Projekt fokussiert sich auf einen Hersteller von Metallkomponenten mit drei Produktionslinien. Die Studierenden untersuchen Abweichungen bei Materialverbrauch, Fertigungszeiten und Ausschussraten über ein Quartal. Die Materialkosten lagen dabei 14,6 Prozent über der Planung, während die Fertigungskosten 5,2 Prozent darunter blieben.
Eine zentrale Aufgabe ist die Unterscheidung zwischen Mengen- und Preisabweichungen. Hat der Einkauf zu teuer eingekauft oder wurde mehr Material verbraucht als geplant? Solche Fragen erfordern granulare Analysen auf Artikelebene. Die Teilnehmenden arbeiten mit 67 verschiedenen Materialpositionen und berechnen Abweichungen nach etablierten Methoden.
Das Projekt schließt Empfehlungen für Prozessverbesserungen ein. Dabei geht es um realistische Ansätze wie Lieferantenwechsel, Schulungen oder Anpassungen der Planungsprämissen. Die Gruppe trifft sich wöchentlich zum Austausch und zur gemeinsamen Problemlösung.
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